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Bluesig, groovend und relaxt präsentiert sich dieses neue Trio um den Pianisten Andreas Hertel dem Publikum. Selten gehörte Soul-Jazz-Nummern und eigene Stücke mit Hit-Potenzial verschmelzen durch den warmen Fender Rhodes-E-Piano-Klang, den sonoren E-Bass und das groovende Schlagzeug zu einem Bandsound aus einem Guss. Aber auch das akustische Klavier wird zum Groove beitragen! Facettenreiche und unterhaltsame Club-Musik zwischen Jazz, Soul, Gospel und Lounge-Sound. Andreas Hertel ist ja dem Mainzer Publikum schon durch zahlreiche Konzerte mit verschiedenen Bands bestens bekannt und spricht die Hörer besonders durch seine Eigenkompositionen immer wieder aufs Angenehmste an. Auch diesmal werden unter anderem eigene Werke zu hören sein - mit dem besonderen Fokus auf Swing und Groove. Bassist Joey Becker ist auch eine feste Größe in der Jazzszene des Rhein-Main-Gebiets und der aus Österreich kommende Schlagzeuger Johann Tiefenthaler ergänzt das Trio mit sattem und differenziertem Groove. Ein Konzert mit Niveau, das Spaß macht!
Die Hartmut Hillmann Band entstand aus der Hausband des japanischen Izakaya Restaurants "Mangetsu" - zu deutsch "Vollmond", das von Hillmanns Ex-"Ushi-Tora" Bandkollegen Hide Naruse im Mai 2008 in Frankfurt eröffnet wurde. Bei der monatlichen Vollmondparty nahm dort alles seinen Anfang: Weil das Lokal recht klein ist und zudem die Besucher nicht in erster Linie kamen, um eine Band zu hören, mußte die Lautstärke auf einem moderaten Niveau gehalten werden. So lud Hillmann anstatt eines Schlagzeugers zwei Perkussionisten ein und begann mit dem intensiven Einsatz von Loops, Samples und computergesteuerten musikalischen Abläufen. Der Ruf der vier virtuosen Musiker verbreitete sich rasant und nach und nach kamen immer mehr Gäste, um die Band zu hören und so auch die ersten Auftrittsanfragen von außerhalb des Mangetsu. Die Band setzt sich aus vier Musikern zusammen, deren Bühnenerfahrung zusammengerechnet lockere einhundertzwanzig Jahre beträgt, die auf internationalen Bühnen gesammelt wurde: Neben Hartmut Hillmann an den Sechssaiter-Bässen, Bassynthesizer und Elektronik, spielt Joe Hain Keyboards und Keyboard-Bass. Klaus “Nirjan” Frölich und der tamilisch-indische Nagaswaran “Warren” Wunderlich beherrschen eine extreme Bandbreite an Perkussioninstrumenten und Handtrommeln. Diese Naturinstrumente, gepaart mit den High-Tech Sounds, ergeben eine groovig-schillernde Mischung aus Jazz, Weltmusik und Elektrobeats. Die Musik lebt vorwiegend von den Improvisationen und Interaktionen der vier Musiker, wobei die herkömmliche Aufteilung von Solist plus Begleitung vollkommen aufgehoben wird. Der Bass steht mit extensiven Soli oft im Vordergrund, das Keyboard übenimmt Bassparts, die Perkussionisten solieren ebenso ausgiebig und werfen sich die Bälle zu. Die Songstrukturen von Hillmanns Kompositionen wurden meist er-improvisiert und nach und nach entwickelten sich Themen und Melodien. Die Musiker nehmen sich Zeit für die Songs, ohne den Druck, innerhalb weniger Minuten ein Statement abgeben zu müssen und so dauern viele der Songs zwanzig bis dreißig Minuten und schaffen eine magische, Trance erzeugende Atmosphäre. So zum Beispiel beim "Tears For Fears" Coversong "Mad World", welcher die Hartmut Hillmann Band mehrere Wochen in die Top 40 der ReverbNation Jazz-Charts katapultierte. Diesen Song und vier weitere Originalkompositionen kann man als Essenz der ersten dreizehn Mangetsu Live-Konzerte auf dem im April 2011 erschienenen Album “Point of View” hören. Hörproben der CD gibt es auf www.hartmuthillmannband.com
"Lemke-Nendza-Hillmann" steht zum einen für das Trio mit dem Saxofonisten Johannes Lemke, dem Bassisten Andre Nendza und dem Schlagzeuger Christoph Hillmann - drei Musikern aus dem Kölner Raum, die in den letzten Jahren nicht nur in dieser Formation zu unverzichtbaren Grundpfeilern der deutschen Jazzszene geworden sind. Zum anderen steht es für ein Trio ohne Harmonieinstrument, das auf geschickte Weise modernen Jazz mit sogenannter "Weltmusik" verbindet - spielerisch und unprätentiös. (...) Spannende Dialoge würzen einen kammermusikalischen Jazz mit Energie und Liebe zum klanglichen Detail. Harald Rehmann (Deutschlandfunk)
Sind alle aus Mainz/Frankfurt. Hervorgegangen aus der Diplom-Band des Gitarristen, werden hauptsächlich Eigenkompositionen des Bandleaders gespielt. Diese sind stilistisch im Modern-Mainstream-Jazz angesiedelt und reichen von poppig-groovigen Stücken bis zu einfühlsam-ergreifenden Balladen, die trotz harmonischer und rhythmischer Komplexität stets melodieorientiert sind.
Konzertreihe von Studenten und Absolventen der FMW Frankfurter Musikwerkstatt mit anschließender Jazz Session.
Das Projekt „FMW in Concert“ wurde gerade erst vor ein paar Monaten von einer kleinen Gruppe von FMW-Studenten und Absolventen ins Leben gerufen. Dieses Konzert in Mainz ist der Beginn einer Konzertreihe, die zukünftig in kontinuierlichen Abständen auch in Darmstadt und Frankfurt stattfinden soll. Ziel ist es, zusätzliche Konzerte der FMWler außerhalb der Schule zu veranstalten und eine Kontaktaufnahme zu Studenten der Musikhochschulen im Rhein Main Gebiet zu ermöglichen. An diesem Abend werden kurze musikalische Beiträge von den Bands "Gentle Noise", "Notes from the Underground" und dem Lenya Krammes Quartett (Examensband) zu hören sein. Anschließend findet eine Jazz Session statt.
Die Musik des Tiefenrausch Klangkombinates ist groovig-urban, und voller Leidenschaft. Inspiriert vom Hard Bop,Funk der 60er Jahre und Acid Jazz, entwickelt die Frankfurter Band vielschichtige Klangwelten. Ein in sich spannender Mix , den Bassist und Bandgründer Thore Benz durch seine Erfahrung mit afrikanischen und südamerikanischen Musikern zu einem eigenständigen Charakter vedichtet. Das spannungsvolle Wechselspiel aus Klangstilen und Jazzsoli vereint sich mit dem tiefgründigen Groove der Band. Die Stücke schaffen eine eigenständige Atmosphäre, deren Spektrum von sanft melancholisch bis belebend expressiv reicht. Jazzige Harmonien, ein „knurrender“ Bass, treibende Beats in Verbindung mit wechselnden Improvisationen erzeugen einen offenen und frischen musikalischen Tiefenrausch. Zur Zeit ist die Frankfurter Gruppe mit dem kubanischen Ausnahme- Percussionisten Juan Bauste Granda unterwegs. Er gilt als einer der führenden Musiker des Conjunto Folclorico del Oriente.
Neben einer langjährigen persönlichen Freundschaft verbindet die beiden Kölner Musiker
Marcus Bartelt und Martin Sasse ihre gemeinsame Leidenschaft für die großartigen
swingenden Orgelbands der Jazzgeschichte, genauso wie für heutige Formationen in
dieser Tradition. So entstanden die Ideen und das Repertoire für ihre Band „ Into the
Blue“, die 2010 auf YVP Records ihr Debutalbum vorlegte. Eine mitreissend groovende
Mischung aus Souljazz und Post-Bop, höchst virtuos aber nie selbstverliebt...
Marcus Bartelt ist seit langem einer der bekanntesten und gefragtesten
Baritonsaxophonisten in Deutschland und BeNeLux. Er spielte mit u.a. Bob Brookmeyer?s
New Art Orchestra, Michel Herr und LifeLines, Jason Marsalis, John Goldsby Quartett,
Brussels Jazz Orchestra, Maceo Parker, Paul Kuhn Big Band, allen deutschen Rundfunk
Big Bands und als Studiomusiker auf unzähligen CD-, TV- und DVD-Produktionen
populärer Künstler wie Thomas Quasthoff, Tom Gaebel, Nana Mouskouri etc. 2002
gründete er das Cologne Contemporary Jazz Orchestra, das noch immer nahezu
monatlich im Stadtgarten Köln als „Hausband“ auftritt und in den vergangenen Jahren bei
zahlreichen grossen Festivals wie Moers, Musiktriennale Köln oder wdr3 jazzcologne zu
hören war.
Martin Sasse gehört seit vielen Jahren zu den aktivsten und bekanntesten Jazzpianisten
und -organisten in Deutschland. Hiervon zeugen CD-Produktionen, Tourneen, Festivalund
Fernsehauftritte u.a. mit Peter Bernstein, Vincent Herring, Al Foster Quartett, Brian
Lynch, Gary Campbell, Jimmy Cobb, Dick Oatts, New York Voices, Charlie Mariano, Hiram
Bullock Band, Roberta Gambarini, Tierney Sutton Quartett, Dennis Mackrel, Philip
Catherine, Lee Konitz, u.v.a.
Für sein erstes Trio-Album "Here we come" erhielt er beste internationale Kritiken und war
in amerikanischen und japanischen Radio-Playlists ganz oben vertreten. Kürzlich erhielt er
für die Einspielung „Good Times“ mit der Saxophonlegende Charlie Marino den
Vierteljahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik.
Johannes Behr erhielt bereits in jungen Jahren zahlreiche Preise und Auszeichnungen
und studierte später Jazz-Gitarre am Conservatorium von Amsterdam. Während seines
Studium spielte er u.a. im Bundesjazzorchester, später zog er nach Köln. Seither spielt
Johannes in Bands wie Shreefpunk und re:jazz, mit Musikern wie Jeff Berlin, Charlie
Mariano oder der Big Band des Sängers Tom Gaebel. Tourneen des Goethe Instituts
führten ihn bereits auf alle Kontinente.
Jens Düppe begann mit 10 Jahren Schlagzeug zu lernen und studierte dieses Instrument
später in Weimar und Amsterdam. 2003 holte ihn Albert Mangelsdorff ins Deutsch-
Französische Jazz Ensemble, gelegentlich auch in das Mangelsdorff-Dauner Quintett.
Seine enorme Vielseitigkeit zeigt er in Bands wie Shreefpunk, dem Pascal Schuhmacher
Quartett, dem experimentellen Duo Momentum oder dem Dimitar Bodurow Trio ebenso
wie in straight ahead Jazz Formationen (Anette Neuffer Quintett) und vielen Big Bands.
Ingo Senst hat sich als sehr vielseitiger Sideman in der Deutschen und Niederländischen
Musikszene einen Namen gemacht. Neben ausgedehnten Tourneen mit der Skoda All Star
Band, Stefan Bauer und Triosence sowie seinem Engagement als fester Bassist des
Glenn Miller Orchestra ist er regelmäßig mit der Romy Camerun Band, Silvia Droste,
Martin Classen, Frank Wunsch, Uli Beckerhoff und vielen anderen zu hören.
Man nehme bekannte Standards, reharmonisiere sie, füge moderne Grooves hinzu, schaffe Raum für inspirierte Improvisationen und rühre vier tolle Musiker darunter. Lasse sie interaktiv werden und die Hüfte schwingt.
HIP lässt sich schwer festnageln. Es hat für Definitionen ungefähr soviel übrig wie für Tageslicht, also wenig. Man kann es nicht lernen.
HIP scheut Worte und Manifeste und hat keinen Rekrutierungs-Slogan entwickelt, weil es nicht rekrutiert. Der Hipster geht immer davon aus, dass die Mitgliederliste schon voll ist, selbst wenn er einen Ein-Mann-Club führt. Hip ist ein zwielichtiger Zustand der Erleuchtung.
HIP lebt im aufsteigenden Rauch einer Zigarette, geparkt unter der B-Klappe eines Selmer Mark VI während des Saxophon-Solos, ein Fingerschnippen reitet auf dem Off-Beat, klatscht nur in Triolen. Seine Anwesenheit lässt sich erahnen in der Neigung eines Hutes und in einem lässigen Abwinken. Hip hat gute Ohren und gute Augen und einen noch besseren Instinkt, aber es schert sich nicht viel um Worte. Es kommuniziert mit sich selbst. Hip hat mehr Sonnenbrillen an den Mann gebracht als jede andere Philosophie in der Geschichte, aber weniger Handbücher und keine Hausschuhe.
(Quelle: The Hip von R.Carr/B.Case/F.Dellar)
Lorenz Hargassner gilt schon jetzt als eine der führenden neuen Stimmen auf dem Alto-Saxophon in Deutschland. Nach dem hochgelobten Debutalbum Diversityville aus der Reihe Jazz thing Next Generation legt er mit seiner Band jetzt ein neues Album voller inspirierender kreativer Lebenskraft vor. Vitality spannt dabei einen Bogen aus emotionalen Kompositionen, die von dem eingespielten Ensemble um den Wiener Saxophonisten mit Wahlheimat in Hamburg im Zuge einer dreiwöchigen Tour durch ganz Deutschland, Österreich und die Schweiz aufgenommen wurden. Im Programm von Vitality findet sich eine Vielfalt an musikalischen Richtungen, die durch die individuelle Spielweise des Quartetts einem roten Faden folgt. An jeder Stelle klingt diese Band nach sich selbst und unterstreicht dabei die unterschiedlichen musikalischen Prägungen der Protagonisten.
Zeitloser Jazz aus dem grandiosen Great American Songbook. Erleben Sie Jazzkonzerte der Extraklasse mit Klassikern von Ella Fitzgerald, Ben Webster, Billie Holiday, Count Basie, Duke Ellington, Nat King Cole oder Luis Prima. Die JazzGang begeistert in ihrer klassischen Smallband - Besetzung, mit Saxophon, Piano, Bass, Schlagzeug und Ihrer großartigen Sängerin immer wieder das nationale und internationale Publikum. Mit den besten Kompositionen aus der glorreichen Epoche des Swing, den unvergesslichen Persönlichkeiten wie Ella Fitzgerald, Billie Holiday, Betty Carter und Ray Charles, bringt die JazzGang das Lebensgefühl der 50er und 60er Jahre zurück. Was hier den Zuhörer begeistert, ist die einmalige Atmosphäre der Saxophongiganten, Ben Webster, Lester Young oder Sonny Stitt, die hier auf die größten Vokalisten treffen. Bluesiger Gesang, eine pulsierende Rhythmusgruppe und das rauchige Saxophon verschmelzen lustvoll zu einem betörenden, mitreißenden Klangkörper. So entsteht jedes mal aufs Neue die einzigartige Atmosphäre des Jazz und die Konzerte werden zu einem Erlebnis der besonderen Art. Mit ihrer ausdrucksstarken und facettenreichen Stimme besitzt die Südafrikanerin, Jeanine du Plessis, das perfekte Timbre und vollendet mit Ihren großartigen Interpretationen die Live-Konzerte der JazzGang. Referenzen wie die wiederholten Engagements anlässlich der Filmfestspiele in Locarno am Lago Maggiore sprechen eine eindeutige Sprache.
Es ist die Geschichte einer Begegnung von drei Musikern aus verschiedenen Ländern: Belgien, Frankreich und Deutschland. 2008 finden Joachim Badenhorst (Klarinette und Saxophon), Pascal Niggenkemper (Kontrabass) und Frantz Loriot (Bratsche) in Brooklyn, New York mit ihrem unterschiedlichen kulturellen Hintergründen und Visionen zusammen. Eine Freundschaft entsteht und die drei Musiker gründen das Trio Baloni.
In einer aussergewöhnlichen Instrumentation (Klarinette/Saxophon, Bratsche und Kontrabass) führt baloni in ihre Welt der Improvisation, in der verschiedenste Einflüsse und Klangfarben zusammenfliessen. Hört man ihre Musik, entdeckt man eine Geschichte voller Poesie und Überraschung.
Ihre Zusammenarbeit wird in der Aufnahmen "fremdenzimmer" dokumentiert, die bei clean feed erschienen ist.
